{"id":4811,"date":"2022-05-27T12:39:18","date_gmt":"2022-05-27T10:39:18","guid":{"rendered":"https:\/\/candela-ptb.de\/?p=4811"},"modified":"2023-08-02T11:47:10","modified_gmt":"2023-08-02T09:47:10","slug":"to-do-listen-sind-ueberlebenswichtig-projektassistentin-lisa-kuehle-im-interview","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/candela-ptb.de\/de\/to-do-listen-sind-ueberlebenswichtig-projektassistentin-lisa-kuehle-im-interview\/","title":{"rendered":"\u201eTo-do-Listen sind \u00fcberlebenswichtig\u201c | Projektassistentin Lisa K\u00fchle im Interview"},"content":{"rendered":"\n<p><em>In der Candela berichtet die Gruppe der Internationalen Zusammenarbeit \u00fcber Ereignisse, Neuigkeiten und Fortschritte ihrer Arbeit. In allen Vorhaben spielen die Projektteams eine zentrale Rolle. In dieser Interviewserie m\u00f6chten wir die Personen hinter den Vorhaben besser kennenlernen: Hintergr\u00fcnde, Motivationen, Herausforderungen und vielleicht sogar ein Blick in die Zukunft.<\/em><\/p>\n\n\n\n<p>Eines stand f\u00fcr Lisa schon lange fest \u2013 ihr Herz schl\u00e4gt f\u00fcr Sprachen. Neue Kulturen kennenlernen, der interkulturelle Austausch und das gegenseitige Lernen, das macht Sprachen f\u00fcr sie so interessant. F\u00fcr sie lebt die Kenntnis einer Sprache erst von der Praxis und Anwendung vor Ort. \u201eIch m\u00f6chte nicht, dass die blo\u00dfe Sprache mein Job ist, sondern die gelernten Sprachen nutzen, um meinen Job auszu\u00fcben\u201c, sagt sie selbst. Aus diesem Grund hat Lisa eine T\u00e4tigkeit im internationalen Kontext gesucht und bei der PTB gefunden. Seit Juli 2017 ist sie als Projektassistentin im Referat Subsahara-Afrika t\u00e4tig und unterst\u00fctzt dort Projekte in Ghana, Mosambik und Senegal.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-full\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"904\" height=\"681\" src=\"https:\/\/candela-ptb.de\/wp-content\/uploads\/2016\/11\/Kuehle_Lisa_011_300dpi.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-4806\" srcset=\"https:\/\/candela-ptb.de\/wp-content\/uploads\/2016\/11\/Kuehle_Lisa_011_300dpi.jpg 904w, https:\/\/candela-ptb.de\/wp-content\/uploads\/2016\/11\/Kuehle_Lisa_011_300dpi-300x226.jpg 300w, https:\/\/candela-ptb.de\/wp-content\/uploads\/2016\/11\/Kuehle_Lisa_011_300dpi-768x579.jpg 768w\" sizes=\"auto, (max-width: 904px) 100vw, 904px\" \/><figcaption><em>Seit Juli 2017 ist Lisa als Projektassistentin f\u00fcr Subsahara-Afrika t\u00e4tig. <\/em><\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p>Bereits in ihrer Schulzeit hatte Lisa ein gro\u00dfes Interesse am Sprachenlernen und entschied sich deshalb f\u00fcr ein Abitur mit sprachlichem Schwerpunkt. Nach ihrer Schulzeit machte sie eine Studienausbildung zur <em>Multilingual Management Assistant<\/em>, eine kaufm\u00e4nnische Ausbildung mit fremdsprachlichem Fokus, die ihr Sprach- mit ihrem Organisationstalent vereinte. Diese Kompetenzen kommen ihr nun in der t\u00e4glichen Arbeit zugute. Aber warum hat sie sich f\u00fcr eine T\u00e4tigkeit in der Internationalen Zusammenarbeit entschieden? \u201eDies war vermutlich keine bewusste Entscheidung, aber es ist eine T\u00e4tigkeit, die mir in vielerlei Hinsicht entspricht. Das Interessante an der Internationalen Zusammenarbeit ist, dass wir die M\u00f6glichkeit haben, L\u00e4nder auf ihrem eigenen Weg und bei ihren Zielen zu unterst\u00fctzen. Ich bin froh, in meiner t\u00e4glichen Arbeit ein Teil solcher Vorhaben zu sein\u201c, erkl\u00e4rt Lisa. \u201eImmer neue Partnerinnen und Partner, Kulturen, Perspektiven, Erfolge und Herausforderungen zu erleben \u2013 das ist sicherlich ein gro\u00dfer Motivationsfaktor.\u201c Konkret unterst\u00fctzt Lisa aktuell Projekte zum <em>Aufbau eines zukunftsf\u00e4higen nationalen Metrologieinstituts <\/em>in Ghana, zur <em>St\u00e4rkung der Qualit\u00e4tsinfrastruktur in der Agrar- und Ern\u00e4hrungswirtschaft<\/em> in Mosambik und zur <em>St\u00e4rkung der Qualit\u00e4tsinfrastruktur f\u00fcr innovative Energieleistungen <\/em>im Senegal.<\/p>\n\n\n\n<p>Wie kann man sich einen typischen Arbeitstag vorstellen? So vielf\u00e4ltig wie die Vorhaben selbst, sind auch die Aufgaben und Prozesse. Ein gro\u00dfer Bestandteil ist nat\u00fcrlich die Organisation. \u201eF\u00fcr mich sind To-do-Listen geradezu \u00fcberlebenswichtig\u201c, lacht Lisa. \u201eIch arbeite gerne strukturiert und behalte meine Vorg\u00e4nge im Blick.\u201c Dies zeigt sich auch auf Lisas Schreibtisch, auf dem ihr Notizbuch und zahlreiche Post-its nicht fehlen d\u00fcrfen. Von der Organisation von Reisen und der Betreuung von Besucherinnen und Besuchern vor Ort in Braunschweig \u00fcber die Bearbeitung von Rechnungen bis hin zum Finanzmonitoring und dem Erstellen von \u00dcbersetzungen \u2013 es ist der Mix unterschiedlicher Aufgaben, der ihr so gut gef\u00e4llt. Bei all diesen Arbeitsbereichen kommt es stets auf eine gute Kommunikation an. Dabei hilft ihr die kollegiale Zusammenarbeit in der Gruppe sehr. \u201eAlle T\u00fcren in der Abteilung stehen nicht nur sinnbildlich offen. Im Referat und dar\u00fcber hinaus herrscht eine gro\u00dfe Hilfsbereitschaft und Offenheit. Besonders bei meinem Start in der PTB hat das sehr geholfen. Wir stehen st\u00e4ndig in Kontakt und nutzen viele M\u00f6glichkeiten uns auszutauschen.\u201c Auch aus diesem Grund nennt Lisa die Kantine als ihren liebsten Ort in der PTB: \u201eDas PTB-Gel\u00e4nde wirkt wie eine kleine Stadt, das liegt vermutlich an der Campusstruktur des Gel\u00e4ndes. F\u00fcr mich ist das ein idyllischer Ort zum Arbeiten, auch wenn ich mich anfangs manchmal verlaufen habe. In der Mittagspause vergisst man schnell, woran man gerade arbeitet. Die Kantine ist ein sch\u00f6ner Ort f\u00fcr Gespr\u00e4che. Man erf\u00e4hrt auf eine lockere Art viel \u00fcber die Projekte und Erfahrungen der anderen\u201c, sagt Lisa.<\/p>\n\n\n\n<p>Die gr\u00f6\u00dfte Abwechslung im Arbeitsalltag bietet das Organisieren von Reisen und Workshops vor Ort. Dabei ist ihr eine Dienstreise nach Ghana besonders in Erinnerung geblieben. Dort hat sie einen Calidena-Workshop mitorganisiert, bei dem es um die Wertsch\u00f6pfungskette der Mango ging. \u201eVor Ort haben wir diese Kette nachvollzogen: von der Mango-Plantage bis hin zu einer Firma, die die Fr\u00fcchte zu getrockneten Mango-Chips verarbeitet. Auf der Fahrt dorthin habe ich tolle Eindr\u00fccke von der Landschaft bekommen. \u201c, erinnert sich Lisa. Es sei ein gro\u00dfer Mehrwert die Partnerinnen und Partner vor Ort kennenzulernen und in ihrem eigenen Arbeitsumfeld zu erleben.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-full\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"904\" height=\"681\" src=\"https:\/\/candela-ptb.de\/wp-content\/uploads\/2016\/11\/Kuehle_Lisa_006_300dpi.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-4801\" srcset=\"https:\/\/candela-ptb.de\/wp-content\/uploads\/2016\/11\/Kuehle_Lisa_006_300dpi.jpg 904w, https:\/\/candela-ptb.de\/wp-content\/uploads\/2016\/11\/Kuehle_Lisa_006_300dpi-300x226.jpg 300w, https:\/\/candela-ptb.de\/wp-content\/uploads\/2016\/11\/Kuehle_Lisa_006_300dpi-768x579.jpg 768w\" sizes=\"auto, (max-width: 904px) 100vw, 904px\" \/><figcaption><em>Lisa engagiert sich begeistert in der Taskforce &#8220;Wissenstr\u00e4gerkarte&#8221; <\/em><\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p>\u00dcber die Projektarbeit hinaus, arbeitet Lisa unter anderem im Arbeitskreis <em>Assistenz und Logistik <\/em>sowie der <em>Taskforce Wissenstr\u00e4gerkarte<\/em> mit. \u201eMit der Wissenstr\u00e4gerkarte konnten wir einen Ort schaffen, an dem das Wissen der Gruppe gesammelt dargestellt wird. Alle Beteiligten k\u00f6nnen sich anhand von Magneten unterschiedlichen Wissens- und Kompetenzbereichen zuordnen. Es ist eine Art lebendige Karte, die das Netzwerk an vorhandenem Wissen zeigt. Dort setzen Personen einen Button und signalisieren damit, dass sie ansprechbar und bereit sind, weiterzuhelfen\u201c, erl\u00e4utert Lisa. Diese Karte liegt mittlerweile auch in einem digitalen Format vor, um der aktuellen Arbeitssituation gerecht zu werden.<\/p>\n\n\n\n<p>Auch wenn Lisa sich freut, zuk\u00fcnftig neue Tools zu erproben und Prozesse im digitalen Raum zu gestalten, so ist und bleibt der pers\u00f6nliche Kontakt vor Ort unverzichtbar. \u201eDie gesamte Zusammenarbeit in den Vorhaben baut auf Vertrauen auf. Dies l\u00e4sst sich viel besser gemeinsam vor Ort erzeugen\u201c, sagt Lisa abschlie\u00dfend. Mit Blick in die Zukunft w\u00fcnscht sie sich weiterhin einen bunten, vielf\u00e4ltigen und dynamischen Arbeitsalltag.<\/p>\n\n\n\n<p>Drei Fragen an\u2026 Lisa K\u00fchle<\/p>\n\n\n\n<ol class=\"wp-block-list\"><li>Wie w\u00fcrdest du die PTB in drei Worten beschreiben?<br><br>international, kollegial, Beh\u00f6rde<br><br><\/li><li>Bitte vervollst\u00e4ndige: <em>Mein Arbeitstag startet normalerweise mit..<\/em><br><br>\u2026dem Checken meiner E-Mails f\u00fcr einen guten \u00dcberblick am Morgen.<br><br><\/li><li>Welches Ereignis ist dir in deiner bisherigen T\u00e4tigkeit in der PTB besonders in Erinnerung geblieben und warum?<br><br>Das ist auf jeden Fall meine Dienstreise nach Ghana und das Pflanzen einer Ananas auf der Plantage gewesen. Das war ein einmaliges Erlebnis, das bestimmt so nicht wiederkommt!<\/li><\/ol>\n\n\n\n<p><br><br><br>Fotos \u00a9 PTB<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>In der Candela berichtet die Gruppe der Internationalen Zusammenarbeit \u00fcber Ereignisse, Neuigkeiten und Fortschritte ihrer Arbeit. In allen Vorhaben spielen die Projektteams eine zentrale Rolle. In dieser Interviewserie m\u00f6chten wir die Personen hinter den Vorhaben besser kennenlernen: Hintergr\u00fcnde, Motivationen, Herausforderungen und vielleicht sogar ein Blick in die Zukunft. 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