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Gefreut und weiterverschenkt: PTB übergibt der Stadt Braunschweig 4000 Mundschutze aus China

Die Braunschweiger Feuerwehr entscheidet über die weitere Verwendung

In der Regel gilt es als unhöflich, erhaltene Geschenke bei nächster Gelegenheit weiterzuschenken. Aber in diesem Fall hat die Physikalisch-Technische Bundesanstalt (PTB) eine Ausnahme gemacht. Einige Tausend Mundschutze hat die PTB von Forschungskollegen im chinesischen Wuhan geschenkt bekommen und 4000 davon sofort zur Braunschweiger Feuerwehr gebracht. Dort hat man den Überblick, wo die Masken zurzeit am sinnvollsten eingesetzt werden können.

Grund des ungewöhnlichen Geschenkes aus China ist die langjährige enge und vertrauensvolle Zusammenarbeit zwischen der PTB und der Firma State Grid in Wuhan. Als deutlich wurde, dass auch Deutschland von der Corona-Pandemie nicht verschont bleibt, haben die chinesischen Wissenschaftler mit großem persönlichem Engagement einige Pakete der überall dringend benötigten Mundschutze auf die Reise nach Deutschland geschickt.

„Dass wir gerade aus Wuhan, einem der am stärksten von Covid-19 betroffenen Gebiete, ein solches Geschenk bekommen, hat uns sehr bewegt“, sagte Dr. Jens Simon, Pressesprecher der PTB. „Eine solche Geste macht Mut und verbindet uns mit den chinesischen Kollegen weit über die wissenschaftliche Ebene hinaus.“ Ganz im Sinne der Aufschrift auf den Päckchen: Berg und Tal kommen nicht zusammen, wohl aber die Menschen.

 

Kartons mit Gesichtsmasken

 

Ein Zeichen der Verbundenheit: Auf dem Paket mit den Atemmasken aus China prangt die Redewendung „Berg und Tal kommen nicht zusammen, wohl aber die Menschen“.

 

Foto © Physikalisch-Technische Bundesanstalt, 2020